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    Was hilft uns beim Einschlafen?

    Juni 13, 2018

Juni 13, 2018

Was hilft uns beim Einschlafen?

Wer kennt nicht die Situation, dass man sich bis 1 Uhr oder 2 Uhr nachts unruhig im Bett hin und her wälzt und der ersehnte Schlaf nicht kommen will. So geht es vielen Menschen. Laut Gesundheitsreport der Deutschen Angestellten Krankenkasse leidet jeder vierte bis fünfte zumindest gelegentlich unter Schlafproblemen. Dabei braucht der Körper die regemäßigen Ruhepausen zur Erholung. Schläft man schlecht oder man bekommt nicht genügend Schlaf, dann leidet man unter Müdigkeit, Reizbarkeit und mangelnder Belastbarkeit im Alltag.

Die Ursachen für solche temporären Schlafstörungen können vielfältig sein. Bei lang anhaltenden starken Beschwerden, sollte man hier eine Arzt zu Rate ziehen, um eine Erkrankung oder Medikamente als Ursache auszuschließen.

Schlafstörungen können auch ein erstes Anzeichen für eine depressive Verstimmung sein oder auch schon die Vorstufe zu einer Depression. Da das Thema Depression immer noch negativ besetzt ist, fällt es vielen Menschen leichter über ihre Schlafstörung zu sprechen als über die Depression. In den meisten Fällen sind aber Stress oder ungünstige Umweltfaktoren an der Schlaflosigkeit beteiligt. …. und hier die guten Nachricht: An diesen Faktoren kann man etwas tun und die lassen sich positiv gestalten.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Schlafhygiene. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Schlafzeiten, so dass der Körper sich auf einen Rhythmus einstellen kann – auch am Wochenende. Wer Schwierigkeiten mit dem Einschlafen hat, der sollte Entspannung suchen und dabei helfen Rituale.

Solche Rituale können zum Beispiel sein: ein schönes, beruhigendes Buch (…. also kein Horror-Schocker), das Glas Milch mit Honig, die Tasse Kamillentee, ein 15 minütiger Abendspaziergang, oder auch ein Entspannungsbad mit Lavendelduft, beruhigende Musik.  Generell wir die Nachtruhe gestört von allem was einen aufpusht, wie zum Beispiel Energy Drinks, Kaffee, schwarzer Tee, Cola, aufreibende Diskussionen, spannende Fernsehfilme, etc.. Das Bett ist auch nicht der Ort um zu arbeiten oder mit den Notebook oder dem Tablet zu recherchieren sondern das Bett ist der Ort zum schlafen und diese Verknüpfung sollte ich mir selbst beibringen.  Schweres und reichhaltiges Essen am Abend ist ebenfalls nicht empfohlen und führt nicht zu einem guten Schlaf.

Wer einen Zugang dazu hat, der kann auch beten oder meditieren. Hat man Themen die einen belasten, dann kann man diese auch aufschreiben und dadurch loslassen, damit man diese aus dem Kopf raus bekommt. Wenige Minuten Gebet oder Meditation haben nachweislich eine entspannende und beruhigende Wirkung. Sehr schön ist auch, wenn wir uns auf das konzentrieren, was an dem Tag gut gelaufen ist und worauf wir uns morgen freuen oder was wir morgen mir Energie und Freude angehen möchten.

Damit verabschieden wir den Tag in einer schönen Form und stimmen uns positiv auf den kommenden Tag ein und das hilft uns besser zu schlafen und wir nehmen diese positiven Gedanken und Gefühle mit in die Nacht und mit in den nächsten Tag.

In diesem Sinne
Ihr Hermann Goldschmidt

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